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Untersuchung · 2026 Auf das Ergebnis wetten — Prognosemärkte und Insiderhandel

Prognosemärkte – Polymarket und Kalshi – lassen Menschen echtes Geld auf reale Ereignisse wetten: Wahlen, Kriege, Gerichtsurteile, PKW-Verkehr. Nachdem Kalshi 2024 eine Klage gegen das Verbot von politischen Wetten durch die US-Aufsichtsbehörde CFTC gewonnen hatte, explodierte der Sektor, und ebenso die Probleme mit Interessenkonflikten. Im April 2026 erhob das US-Justizministerium (DOJ) Anklage in fünf Punkten gegen einen US-Armeesoldaten, der an der Planung der Operation zur Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro beteiligt war, und warf ihm vor [alleging], er habe geheime Geheimdienstinformationen genutzt, um 33.000 US-Dollar auf Polymarket darauf zu wetten, dass die Razzia stattfinden würde – und kassierte ~$400.000, als sie stattfand. Kalshi belegte drei Kongresskandidaten mit Geldstrafen und suspendierte sie, weil sie auf ihre eigenen Rennen gewettet hatten; Wahlkampfmitarbeiter erzählten NPR, dass sie "Tausende" ["thousands"] verdienen, indem sie auf ihre eigenen Kandidaten wetten. Bundesstaatsanwälte in Manhattan prüfen [are exploring] nun, ob solche Wetten gegen Gesetze zum Insiderhandel verstoßen – eine rechtliche Grauzone, da dies keine Wertpapiere sind. Die Trump-Regierung hat die Branche umarmt (Donald Trump Jr. ist ein bezahlter Kalshi-Berater und Polymarket-Investor), und die Plattformen gaben 2025 ~$1M für Lobbyarbeit aus. Ein neuer Markt für Wetten auf Ergebnisse, die Insider im Stillen beeinflussen können.

Quellen zuletzt geprüft: 2026-06-02
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