KONTEXT / DEBATTE
Drehtür-Effekt Vom Amt in den Aufsichtsrat — Schröder & Co.
Wochen nach dem Ende seiner Kanzlerschaft 2005 wechselte Gerhard Schröder zur Gazprom-kontrollierten Nord Stream AG — einem Pipeline-Projekt, das er als Kanzler an der Seite Putins massiv vorangetrieben hatte. Später wurde er Aufsichtsratsvorsitzender von Rosneft. Er steht symbolhaft für die "Drehtür": Eckart von Klaeden (Kanzleramt → Daimler), Ronald Pofalla (Kanzleramtschef → Cheflobbyist Deutsche Bahn), Kurt Beck (Ministerpräsident → Berater Boehringer Ingelheim) und andere folgten demselben Muster. Die Fälle lösten Debatten über strengere Karenzzeiten aus.
SRCLobbypedia — Schröder & der Drehtür-Effekt · archiviert
SRCLobbypedia — Gazprom & Nord Stream · archiviert
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Quellen zuletzt geprüft: 2026-06-02
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